25/2019 ist vorbei und

Ich habe auch nachgedacht, über ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig.
Dies hat das millionenfache vergasen von Küken vorerst weiterhin erlaubt.
Merksatz: Menschen sind schlimmer als Tiere

Um 1800 wurden in Nordamerika ganze Scharen von, in der freien Natur lebenden Wandertauben beim Schlafen auf den Bäumen vergast, sie endeten als Tierfutter. Das perfide: Telegrafen meldeten die Standorte auf dem Vogelzug. Massentierhaltung war noch ein Fremdwort. Der erbärmliche Umgang mit dem Lebewesen Tier hingegen nicht. Seither haben die perversen Auswüchse durch die gewinnorientierte Fleischwirtschaft unaushaltbare Formen angenommen. Lobbyisten des Kapitals bestimmen das politische Handeln auch in dieser Branche. Der 2002 ins Grundgesetz aufgenommene Tierschutz hat daran nichts wesentliches geändert.
In dieser Woche hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden, dass das millionenfache Töten männlicher Küken innerhalb der Haltung von Legehennen erst mal weiter gehen darf. Die Geschlechterbestimmung im Ei sei für die Zuchtbetriebe noch zu teuer. Ähnlich klingt es bei der Kastenhaltung von Sauen und der betäubungslosen Ferkelkastration, Da fällt es schwer, die Contenance zu wahren. Egal wie, am Ende der Kette steht der Verbraucher. Dieser bekommt geliefert was er bestellt, heißt es. Also ist die Agrarwirtschaft am jetzigen Zustand mehr oder weniger schuldlos? Nein natürlich nicht. Die Bequemlichkeit des Konsumenten, darf den Tierschtz nicht mit Füßen treten. Überhaupt, wie ist Tierschutz zu definieren? Diese Kernfrage kommt in der jetzigen Diskussion viel zu kurz. Massentierhaltung gehört meiner Meinung nach generell verboten. Fleischesser bis zum Gichtanfall dürften auch ohne überleben, womöglich länger und gesünder.