Flüchtlinge allerorten. Wer denkt an die Obdachlosen?

 

 

Der vor annähernd hundert Jahren gefundene humanwissenschaftliche Erklärungsversuch, in manchen Menschen stecke ein vermeintlich psychisch begründeter Wandertrieb, ist nicht mehr stimmig. Trotzdem haben sich die heutigen Deutungsmodelle von der ambivalenten Begrifflichkeit nicht verabschiedet. Denn, psychische und neurologische Defekte gelten immer noch als Einstiegsimpuls in die Obdach- und Wohnungslosigkeit. Arbeitslosigkeit, Scheidung, Schulden, sind harte Schläge ins Kontor. Die gesunde, oder krankhafte Macht der Gedanken entscheidet wie es danach weiter geht. Bekommt in der Folge das soziale Netz zu große Löcher und der Mensch prallt auf der Straße auf braucht er Hilfe. Dabei ist die uneigennützige Bereitschaft hierzu durch die Zuwanderungswelle ausgepowert. Es wird nicht ausbleiben, dass Flüchtlinge und Nichtsesshafte bei manchen Unwägbarkeiten zu Rivalen um ein würdiges Leben werden. Mein Gespür sagt mir: die Gesellschaft wird bei den schon Dagewesenen noch mehr wegschauen. Die Wintermonate werden zeigen, inwieweit die Nachrichtensendungen auch für Obdachlose noch ein Plätzchen frei haben und dadurch die Wahrnehmung nicht völlig einfriert.


Flüchtlinge - bitte menschlich bleiben



Oftmals ist das föderale System in Deutschland eine Hemmschwelle, wenn es um die Umsetzung sozialpolitischer Erfordernisse geht. Bezogen auf die Zuwanderung von Menschen in die BRD, ist der Aufbau des Machtapparates geradezu ein Segen für Berlin. Der Bund drückt die Länder in die Verantwortung und diese sagen den Kommunen ihr habt zu tun und zu gehorchen. Was dabei herauskommt, wäre ohne ehrenamtliches Engagement schon jetzt ein Desaster. Die unzähligen Helfer vor Ort bleiben besorgt, weil sie ihren Schützlingen direkt in die Augen schauen können und dadurch die Menschlichkeit nicht abhanden kommt. Es geht um jeden Einzelnen und nicht um dessen Beweggründe die Heimat zu verlassen. Das Palavern über politische Gleichheitsideologien, oder konträr eine harte konservative Hand mögen belebende Elemente für die Talkshowlandschaft sein. Dem Epizenzentrum der realen Not helfen sie nicht. Spätestens das Internet hat die globale Welt kleiner und das ursächliche Problem der sozialen Ungerechtigkeit transparenter gemacht. Der sich selbt reguliernde Markt, bewerkstelligt die notwendige Umverteilung des Vermögens nicht. Die Weltgemeinschaft muss hilfreich in die Souverenität der Krisenländer eingreifen, bevor es zu spät ist. Irgendwann geht es nicht mehr um Verteilungsschlüssel und Kosten. Irgendwann, werden sich mehr und mehr, schicksalhaft Benachteiligte auf den Weg machen. Ein Menschenleben ist zu kurz, um das Dasein mit warten ohne Hoffnung zu verbringen. Vertrauen wir auf Gott, dass die zivilien Strukturen nie kollabieren. Hingegen, beobachtet man seine Erdenvertreter – die ihre Milliarden umklammert festhalten- wird es nicht einfacher, guten Mutes zu bleiben.

 


Alle wollen Bildung- angeblich

Jeder Mensch soll eine faire Chance auf Wohlstand haben. Der Art, dass finanzielle Unbill, das glücklich sein nicht einschränkt. Wie kann dies gelingen? Ökonomen und Soziologen sind sich einig. Mehr Bildung ist die Lösung. Stimmt! Dagegen ist die, von der Politik forcierte Akademisierung ein Irrweg. Früher war die Fernstraße zum Abitur steinig, heute eine Autobahn. Trotz Zentralabitur ist die Notengebung föderal dehnbar. Die Politik bestellt, die Schulen liefern- passend. Was soll das bringen, wenn immer mehr vermeintlich überqualifizierte junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt auftauchen? Das Abitur muss wieder zu einer elitären Angelegenheit werden. Dass sich Realschüler zunehmend als Versager fühlen, haben die Politiker und Helikopter-Eltern zu verantworten. Hat ein Patient vor der Blutentnahme weniger Bammel, wenn die Krankenschwester  Goethe zitiert? Hochschulreife, studieren und dann mal schauen. Die Heranwachsenden mögen heutzutage ehrgeiziger sein, als die sog. 68-er Generation, diese Haltung ist nicht ausgestorben. Hierbei dürfen sich die Jugendlichen an die eigene Nase fassen. Allerdings, sich viel früher berufliche Orientierung zu verschaffen darf nicht zum Makel werden. Zimmermann lernen, ohne den Umweg über das Gymnasium, oder gar die Uni zu nehmen, muss richtig bleiben. In der digitalen, kleiner gewordenen Welt haben, Akademiker keine Garantie für einen Job, ganz zu schweigen für ein zufriedenes Leben. Der Selbstwert des Einzelnen, darf sich nicht immer öfter durch den Schulabschluss definieren. Eine sinnerfüllende Arbeit für sich und die Gemeinschaft zu finden ist lebenswichtiger. Diese Herkulesaufgabe wird im Computerzeitalter stetig schwieriger.




Jein zur Inklusion (Pädagogik)

"Inklusion finde ich gut". Dieser Satz ist nahezu ein Garantieschein für bejahendes Schulterklopfen. Stimmt ja auch, im Miteinander in unserer freien Zeit. Auf lange Sicht wirkt sich diese These allerdings an Orten, an denen unsere Leistungsgesellschaft ihre Muskeln spielen lässt, fatal aus. Und dies zum Nachteil aller. Der Menschen mit und ohne Handicap. Wobei der ethnische, kulturelle und soziale Hindergrund, wie auch Taube, Blinde und Menschen im Rollstuhl gesondert zu betrachten sind. Die technischen Hilfsmittel unserer Zeit können fast alles ausgleichen. Unehrlich wird es dann, wenn geistig behinderte Schüler dem Erwartungsdruck der Inklusion standhalten sollen. Dies ist nicht möglich. Das wissen die Pädagogen sämtlicher Coleur auch. Nur aussprechen dürfen sie es nicht. Lernschwache Kinder werden dann zu oft ungesund überfordert und der Rest der Klasse wird es sich geistig eher gemütlich machen. Das Resultat wäre nicht ausreichend, sondern mangelhaft. Klüger ist ein gegenseitiger temporärer Schüleraustausch. Die soziale Kompetenz, wie auch die emotionale Intelligenz profitieren davon. hjsch


Ja zu Gott

Ich bin Gott unendlich dankbar, dass ich mich mag!



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                                                                      von mir zusammengestellt